April 2020-Archiv

Aufsetzen eine Redis-Clusters

Da mir vor kurzem die Aufgabe zuteil wurde, einen Redis Cluster aufzusetzen, möchte ich diese Erfahrung mit euch teilen.
Die Vorbereitung:
- 3 Nodes
- Redis in der aktuellen stabilen Version

Auf allen 3 Nodes die aktuelle (stable) Redis Version herunterladen und das tar.gz file entpacken
wget http://download.redis.io/releases/redis-stable-version.tar.gz
tar -xvzf redis-stable-version.tar.gz -C /opt/
cd /opt/redis-stable-version/
make

Da der Cluster aus 6 Nodes bestehen muss (minimal), laufen auf jedem Node ein Master-Prozess und ein Slave-Prozess, deshalb sollte man ein Verzeichnis Cluster anlegen in dem dann eine master.conf und slave.conf liegt, die unterschiedlich konfiguriert sind.
zum Beispiel:
master.conf Node 1:
port 7000
logfile /var/log/redis/redis-master.log
bind 192.168.33.50
cluster-enabled yes
cluster-config-file nodes-master.conf
cluster-node-timeout 5000
appendonly yes
----
slave.conf Node 1:
port 7001
logfile /var/log/redis/redis-slave.log
bind 192.168.33.50
cluster-enabled yes
cluster-config-file nodes-slave.conf
cluster-node-timeout 5000
appendonly yes

Zur Erklärung: Ich habe jetzt den Master-Prozess Ports immer auf eine gerade Zahl gelegt (7000, 7002, 7004)
und die Slaves auf (7001, 7003, 7005). Die bind IP-Adresse ist auch wichtig auf dem jeweiligen Node zu binden.
Die Angabe von der nodes-master.conf / nodes-slave.conf ist dafür, damit hier der Status der Master/Slave Nodes hinein geschrieben werden
und diese Dateien werden beim Start automatisch erstellt.

z.B Node 3:
~# cat /opt/redis-5.0.7/cluster/master.conf
port 7004
logfile /var/log/redis/redis-master.log
bind 192.168.33.52
cluster-enabled yes
cluster-config-file nodes-master.conf
cluster-node-timeout 5000
appendonly yes

Die Nodes werden alle 3 so mit Konfigurationsdateien erstellt damit später der Cluster gebaut werden kann.

Starten der Prozesse auf den drei Nodes:
cd /opt/redis-stable-version/cluster && ../src/redis-server ./master.conf &
../src/redis-server ./slave.conf &
pgrep -a redis-server
# pgrep -fl redis-server
1988 redis-server
1992 redis-server

Bevor wir den Cluster zusammenhängen sollte man auf jedem Node prüfen, ob beide redis-server Prozesse laufen, siehe pgrep Kommando.

Cluster zusammenhängen:
Auf dem ersten Master-Node wird das redis-cli Kommando ausgeführt:
~# redis-cli --cluster create 192.168.33.50:7000 192.168.33.50:7001 192.168.33.51:7002 192.168.33.51:7003 192.168.33.52:7004 192.168.33.52:7005 --cluster-replicas 1
Wie man am Kommando erkennen kann, werden hier alle Master / Slave-Nodes mit ihrem Port zum einem Cluster verbunden --cluster-replicas 1 bedeutet, das zu jedem Master Node ein Slave konfiguriert ist.
Man muss die erstellte Konfiguration noch mit "yes" bestätigen und anschließend sollte man folgenden Output erhalten:
[OK] All 16384 slots covered
Jetzt kann man per redis-cli mit dem Cluster kommunizieren, Werte setzen, Statis abfragen usw, in der Online-Dokumentation von Redis sind einige Bespiele vermerkt.
So, hat man einen lauffähigen Redis-Cluster am Start, es besteht auch ein fertiges Bash-Skript womit man einen fertigen Redis-Cluster auf einem Node starten kann, dieses ist unter dem Verzeichnis '/redis-stable-version/utils/' zu finden und als Schnelltest verwendet werden kann.

Das soll es fürs erste mal reichen und ich wünsch euch viel Spaß mit eurem ersten Redis Cluster. Natürlich möchte ich auch hier wieder auf unser Trainingsangebot im OpenSource aufmerksam machen, ihr wisst "Training = "Wissen", immer fleißig weiterbilden :-)

Telekom vergisst Neubaugebiet beim Breitbandausbau

Hierbei handelt es sich um eine wahre Gegebenheit. Aufgrund dessen das es heißt, die Jungen sollen doch wieder mehr auf das Land ziehen, damit die Ballungsräume nicht so überfüllt sind, gesagt getan. Ich baute vor ca. 3 Jahren ein Haus im Ortsteil Schauerheim außerhalb von Neustadt a.d. Aisch im ausgeschildertem Neubaugebiet Schauerheim "Birngarten".

Alles läuft soweit prima, mein Familie wurde herzlich aufgenommen und haben uns in den örtlichen Verein mit eingebracht. Nur leider gibt es ein sehr sehr schmerzlichen Beigeschmack, der Breitbandausbau der Telekom.

Da ich seit vielen Jahren zufriedener Telekom-Kunde bin (Anschluss bereits 3x umgezogen) und damals mit T-DSL 1000 alles begann, wollte ich beim Neubau den Anbeiter nicht wechseln, obwohl auch hier ein Kabel-Anbieter ansäßig war, der mehr Internet-Geschwindigkeit anbot.

Auf mehrmaligen Anfragen bei der Telekom wurde uns bestätigt, das im Ortsteil Schauerheim der Breitbandausbau kommt, leider nicht wo, was uns jetzt zum Verhängnis wurde und 3 weitere Telekom-Kunden und ich sehr sehr entäuscht sind.

Es wurde nämlich nur der Schauerheim-Ortskern mit VDSL ausgebaut und unser Neubaugebiet Birngarten einfach vergessen oder nicht mit berücksichtigt. Vorallem ist im ausgebauten Ortsteil-Kern auch ein Kabel-Anbeiter ansässig der die gleiche Geschwindigkeit anbietet, wie bei uns.

Auch durch mehrmaligen Nachfragen wurde uns seitens der Telekom die Antwort "Kein weiterer Ausbau geplant" mitgeteilt. Onlineaussage Telekom Quelle:Telekom Webseite

im östlichen Bereich von Schauerheim haben wir kein Vectoring ausgebaut, im westlichen hingegen schon. Dort sind daher Geschwindigkeiten bis zu 100 MBit/s möglich. Hintergrund: Es gibt dort keine Förderung, weil dort für die Haushalte durch einen Kabelnetzbetreiber Bandbreiten >30 MBit/s zur Verfügung stehen

Dieser Ausbau wurde eigenanteilig (keine Förderung) durchgeführt siehe Quelle womit sich die o.g. Aussage entkäften läßt.

Gerade in aktuellen Zeiten von Homeoffice als IT'ler ist eine Internet-Leitung von bis zu 6 Mbit/s Download und 2,4 Mbit/s Upload nicht gerade super, da auch die Kinder zuhause online sind und man mit den Kollegen Video-Meetings machen will.

Lasst euch Telekom mal was gesagt sein:

Das Geld verdient ihr mit eueren treuen Kunden und nicht mit denen die ständig den Anbieter wechseln!

Ich hoffe, das wir irgendwann doch mal das schnelle Internet von der Telekom bekommen, ich gebe die Höffnung nicht auf und werden euch weiter auf den Geist gehen :-)

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